Beispiele: Der Münchner Mietspiegel von 2015 definiert die sechs Wohnlagequalitäten „einfach“, „durchschnittlich“, „gut“ und „beste“ sowie gesondert die Wohnlagen „zentral durchschnittlich“ und „zentral gut/beste“. April 2013. Diese sogenannte Kappungsgrenze gilt somit auch bei einer Mieterhöhung auf die ortsübliche Vergleichsmiete. Mietpreisbremse eingeführt. Diese Faktoren sind dabei unter anderem entscheidend: Die Quadratmeterzahlen der Vergleichswohnungen sollten möglichst nah an dem Wert der fraglichen Wohnung liegen. Wo finde ich die ortsübliche Vergleichsmiete für meine Stadt/Region? In unseren 4 Phasen der Vermietung informieren wir Sie rund um den Vermietungsprozess und beantworten all Ihre Fragen. 10,88 - 1,41 = 9,47 Euro pro Quadratmeter. Deshalb geben viele Mietspiegel einen Durchschnittswert und eine Spanne zwischen einem niedrigeren und einem höheren Wert an. Der Mietspiegel, auch Mietpreisspiegel genannt, bildet eine Übersicht der ortsüblichen (regionalen) Vergleichsmiete ab. Maßgebend ist dabei der Zeitraum der letzten vier Jahre, ab dem Zugang de… Ein qualifizierter Mietspiegel muss alle zwei Jahre der Marktentwicklung angepasst werden. Nicht zuletzt ist auch die Ausstattung wesentlich, wenn Wohnungen miteinander verglichen werden sollen. Vom Mieter geschaffene und bezahlte Ausstattungsmerkmale (z. Unsere Wohnung liegt gemäß Straßenverzeichnis im Bereich „gute Lage“: Es wird also ein Lagezuschlag von 0,61 Euro pro Quadratmeter pro Monat fällig. Mit der Mietpreisbremse kann die Miethöhe bei maximal zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete gekappt werden. Ist hochwertiger. Er wird als Grundlage für Mietpreiserhöhungen herangezogen und mindestens alle zwei Jahre mithilfe von Städten und Gemeinden in … Mietpreise innerhalb dieser Spannen gelten noch als ortsüblich, aber als Vermieter müssen Sie begründen, warum der Mietpreis vom Durchschnitt abweicht. In GeoMap vergleichen Sie Ihr Objekt mit beliebig vielen Objekten. In einigen Regionen wie zum Beispiel in Berlin oder Köln liegt diese Grenze noch etwas tiefer bei 15 Prozent. Diese Faktoren sind dabei unter anderem entscheidend: Die ortsübliche Vergleichsmiete kann über Vergleichswohnungen ermittelt werden. Die sogenannte Mieterhöhung bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete ist in §558 BGB geregelt. Die Beispielwohnung besitzt 100 Quadratmeter und war im Jahr 1995 bezugsfertig. Die ortsübliche Vergleichsmiete wird im Mietspiegel dargestellt und zeigt auf, wie teuer die Miete für Wohnraum - sortiert nach Art, Ausstattung, Größe der Wohnung, Ausstattung der Wohnung, und natürlich Lage der Wohnung - ist. Die ortsübliche Vergleichsmiete ist die Durchschnittsmiete, die in Ihrer Wohngegend für vergleichbare Wohnungen in den letzten 4 Jahren üblicherweise bezahlt wurde. Die ortsübliche Vergleichsmiete lässt sich mithilfe dreier Schritte ganz einfach bestimmen. Ortsübliche Vergleichsmiete: So wird sie ermittelt. 2 BGB definiert. Mietspiegel werden von Gemeinden und Interessenvertretungen erstellt (z.B. Sollten Sie also bisher eine erheblich geringere Miete gezahlt haben, darf der Vermieter nicht auf einen Schlag die ortsübliche Vergleichsmiete fordern. Mit Hilfe des Mietspiegels können Sie also ermitteln, wie hoch die ortsübliche Miete für eine Wohnung ist. Welche Bedingungen gelten bei der Mieterhöhung? Sie wird in § 558 Abs. Denn anhand des Mietspiegels wird entschieden, ob die Miete bei einer Neuvermietung mehr als zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegt und damit möglicherweise zu hoch wäre. Das Finanzgericht ließ darum in der ersten Instanz eine ortsübliche Marktpacht von einem Sachverständigen ermitteln. B. Mieterverbände, Haus- und Grundbesitzervereinigungen) gemeinsam oder von den Gemeinden erstellt. Dieser wird von größeren Städten und Gemeinden in Deutschland erstellt. Den für Sie gültigen Mietspiegel können Sie meist bei der entsprechenden Stadtverwaltung gegen eine Schutzgebühr anfordern oder auf der Website downloaden. Würde der Vermieter hier einen Zuschlag von 5,90 Euro errechnen, darf er also maximal 4,85 Euro auf die Miete aufschlagen. Der Deutsche Mieterbund (DMB) hat die wichtigsten Änderungen im Mietrecht zusammengestellt. Der Mietspiegel informiert Sie über die ortsübliche Vergleichsmiete. Bis zum Jahr 2015 kamen der Mietspiegel und die ortsübliche Vergleichsmiete nur bei Mieterhöhungen von bestehenden Verträgen zum Einsatz. Vergleichsmiete Die ortsübliche Vergleichsmiete bezeichnet das für vergleichbaren Wohnraum zu zahlende Entgelt in einer Gemeinde und bildet die Grundlage für Mieterhöhungen. Eine Über- oder Unterschreitung der Spannen ist in der Regel nicht erlaubt. Wie funktioniert die Berechnung von Zu- und Abschlägen per Punktesystem? das Jahr, in dem die Wohnung bezugsfertig wurde. Um die Preisspanne zu bilden, ziehen Sie die Schwankungsbreiten vom Durchschnittspreis ab oder addieren sie hinzu. Das heißt, dass die genaue Anschrift, genaue Lage im Gebäude (z.B. welche Entgelte für Mietwohnungen in der betreffenden oder einer vergleichbaren Gemeinde in den vergangenen sechs Jahren für Wohnraum verlangt wurden Berücksichtigt werden hierbei nur die Mieten, die in den letzten vier Jahren durch eine … Ich wiederhole mich gern: Vergleichsmiete heißt, dass die Wohnung vergleichbar ist: Größe, ähnliches Baujahr, ähnliche Bausubstanz etc. 2 EStG schreibt vor, dass eine Vermietungstätigkeit in einen entgeltlichen und einen unentgeltlichen Teil aufgete… 4 Die Miete muss zum Zeitpunkt des Zugangs des Mieterhöhungsschreibens beim Mieter seit einem Jahr unverändert sein. Juni 2015 eine Wohnungsmiete vereinbaren können, die oberhalb der Mietpreisbremse liegt. Hier sind meist die Wohnungsgrößen aufgeführt und das Baujahr bzw. Dabei spielen Art, Größe und Ausstattung und natürlich die Wohnlage eine entscheidende Rolle. Eine rechtliche Regelung erfährt diese Vorschrift in den Paragraphen §§558ff des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB). Wasserkocher entkalken: Diese Hausmittel und Tricks funktionieren, WLAN-Repeater: Die besten aus den Tests 2021, So gelingt der Hausverkauf zum Höchstpreis, App vor Filiale: Was Kunden von ihrer Bank erwarten. Der Mietspiegel gibt die ortsübliche Vergleichsmiete an. Je nachdem, von wem die Mietdatenbank geführt wird, liegt sie bei der Stadt oder bei den Interessenverbänden der Mieter oder auch Vermieter zur Einsicht vor. Hat der Vermieter drei Vergleichswohnungen bezeichnet, kann er nur den Mietpreis als ortsübliche Miete verlangen, der für die günstigste der drei Vergleichswohnungen gezahlt wird. Das Ergebnis: ein Zuschlag von 0,49 Euro pro Quadratmeter pro Monat. Es ist sicherlich die einfachste Art der Beweisführung für die ortsübliche Vergleichsmiete. Auch denkbare Mietspannen sind im Mietspiegel enthalten. Bei Neuvermietungen muss der Vermieter zudem die gegebenenfalls für die entsprechende Region gültige Mietpreisbremse berücksichtigen. Die ortsübliche Vergleichsmiete kann auch über ein Gutachten eines Sachverständigen ermittelt werden (§ 558a, Absatz 2, Punkt 3 BGB). Viele Gemeinden haben einen Mietspiegel aufgestellt. 1. Sie wird in § 558 Abs. Wie es der Name bereits impliziert, handelt es sich um die Miete, die in der jeweiligen Gemeinde für vergleichbaren Wohnraum üblicherweise aufgerufen wird. Es gibt vier verschiedene Möglichkeiten, die ortsübliche Vergleichsmiete zu ermitteln: Diese vier Verfahren können zudem von Vermietern gemäß § 558a, Absatz 2 BGB als Begründung für eine Mieterhöhung bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete herangezogen werden. Konkret benennen muss er diese Wohnungen in seinem Gutachten nicht, allerdings muss er die bei seiner Arbeit ermittelten Mietpreisspannen angeben. Für die bewertete Wohnung ergeben sich die folgenden Rechnungen: Das Saldo von 5 Punkten können Sie mithilfe der im Mietspiegel angegebenen Formel in konkrete Eurowerte umrechnen. Das Berliner Landgericht (Aktenzeichen: 65 S 424/16) hat bestätigt, dass auch im Fall der Wiedervermietung die ortsübliche Vergleichsmiete über den Berliner Mietspiegel sachgerecht dargestellt wird. Beim Ermitteln der ortsüblichen Vergleichsmiete werden nur ähnlich beschaffene Häuser aus der Umgebung herangezogen. Hat die Gemeinde, in der ich die Miete erhöhen möchte, einen Mietspiegel, so ist die Steigerung recht simpel zu erklären und durchzuführen. Bei einer Mieterhöhung bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete aufgrund von drei Vergleichswohnungen muss der Vermieter die Wohnungen so wählen, dass es dem Mieter möglich ist, die Richtigkeit der Angaben zu überprüfen. Neuer Mietvertrag - die ortsübliche Vergleichsmiete. In einigen Großstädten wie z.B. Möglich sind auch regionale Unterschiede: Im qualifizierten Berliner Mietspiegel von 2015 wird für die Baujahre 1973 - 1990 beispielsweise noch zwischen den ehemaligen Ost- und Westgebieten der Stadt unterschieden. Vermieter haben das Recht die Miete frühestens alle 15 Monate auf das Niveau des örtlichen Mietpreises für vergleichbare Wohnungen anzuheben. Das Gutachten des Sachverständigen muss der Vermieter seinem Mieterhöhungsschreiben in vollem Wortlaut anfügen. Mieterverbänden, Haus- und Grundbesitzervereinigungen). München, Hamburg oder Berlin wurde die sog. ... Zwei weitere Möglichkeiten, die ortsübliche Vergleichsmiete herauszufinden, deren Nutzen bei einem Gericht jedoch offen ist, sind Mietdatenbanken und inoffizielle Mietspiegel aus dem Internet. Bei kleineren Wohnungen sind oftmals höhere Quadratmeterpreise marktüblich. Ortsübliche Vergleichsmiete - Mieter müssen in der Lage sein, Vergleichswohnungen zu prüfen. Das Finanzamt ging von einer verbilligten Vermietung aus und erkannte nicht alle Werbungskosten an. Um die durchschnittliche monatliche Vergleichsmiete zu ermitteln, müssen Sie Grundpreis, Lagezuschlag und Zu-/Abschläge miteinander verrechnen. Vergleichswohnungen müssen für den Mieter identifizierbar, nachzuprüfen sein. Zunächst gilt es, den Grundpreis der Wohnung zu ermitteln, die Sie vermieten wollen. Die Miete darf dann lediglich bis zum niedrigsten Wert der drei ermittelten Mieten angehoben werden. Wo Mieter und Vermieter nach der ortsüblichen Vergleichsmiete suchen können. Die Feststellung einer Vergleichsmiete war darum nicht ohne Weiteres möglich. Für einzelne Wohnungen innerhalb des betrachteten Wohnbereichs kann anhand der Mietdatenbank ein Rückschluss auf die aktuelle ortsübliche Vergleichsmiete gezogen werden. Seit der Einführung der Mietpreisbremse durch die Große Koalition jedoch dient die Berechnung der ortsüblichen Vergleichsmiete auch zur Begrenzung von Mietpreisen bei Neuvermietungen. In der Regel zieht der Experte hierfür ebenfalls Vergleichswohnungen heran und ermittelt die dafür verlangten Mieten. Der Mietwertspiegel hat eine Laufzeit bis zum 30.06.2020. Die ortsübliche Vergleichsmiete bezieht sich auf die Lage oder den Stadtteil. Am aussagekräftigsten ist der sogenannte „qualifizierte Mietspiegel“, der vor allem in größeren Städten nach wissenschaftlich-statistischen Kriterien regelmäßig neu erstellt wird. In den vergangenen Jahren sind die Quadratmeterpreise in Deutschland merklich angezogen. Auch Verbraucher können sich einen Überblick über die ortsübliche Miete verschaffen. Liegt für den entsprechenden Ort ein Mietspiegel vor, kann dieser daher bei der zuständigen Gemeinde- oder Stadtverwaltung eingesehen werden. Das ergibt für die bewertete Wohnung einen Durchschnittspreis von 10,88 Euro pro Quadratmeter und Monat. Die Berechnung der ortsübliche Vergleichsmiete stellt somit ein bedeutsames Instrument zur Regulierung des mietrechtlichen Marktgeschehens dar und erhält damit – sofern sie in einem qualifizierten Mietspiegel auftaucht – auch rechtliche Relevanz. Das Ergebnis ist ein Durchschnittspreis, der eine gewisse Schwankungsbreite nach oben oder unten aufweisen darf. In der übersichtlichen Vergleichstabelle stellen Sie ihr Referenzobjekt beliebig vielen Vergleichsobjekten gegenüber.Vergleichskriterien sind nicht nur der Mietpreis, sondern auch Größe, Objektart sowie Ausstattungsmerkmale.. Vergleichsmiete ist ein Begriff aus dem Mietrecht, geregelt in § 558 BGB: § 558 Mieterhöhung bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete (1) Der Vermieter kann die Zustimmung zu einer Erhöhung der Miete bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete verlangen, wenn die Miete in dem Zeitpunkt, zu dem die … Die Miete wird dabei als Kaltmiete pro Quadratmeter Wohnfläche ausgewiesen. Da in der Mietdatenbank fortlaufend Daten erfasst werden, ist sie aktueller als der Mietspiegel. Will der Vermieter die Miete für eine bestimmte Wohnung anheben, muss er drei verschiedene Wohnungen finden, die seiner möglichst ähneln. Je nachdem, von wem die Mietdatenbank geführt wird, liegt sie bei der Stadt oder bei den Interessenverbänden der Mieter oder auch Vermieter zur Einsicht vor. Die ortsübliche Vergleichsmiete bezieht sich auf die Lage oder den Stadtteil. So muss er zum Beispiel ausführen, wie er die ortsübliche Vergleichsmiete ermittelt hat. Mietspiegel werden von Interessenvertretern der Vermieter und der Mieter (z. Wo finde ich die ortsübliche Vergleichsmiete? Bei der ortsüblichen Vergleichsmiete handelt es sich um einen repräsentativen Querschnitt von Mieten, die für vergleichbaren Wohnraum üblicherweise bezahlt werden (BayObLG RE WuM 1981, 100). Nach vier Jahren ist er zwingend neu zu erstellen (§ 558d, Absatz 2 BGB). Welche Preisspannen erlaubt die ortsübliche Vergleichsmiete? Mangoholz für chices Design: Was kann das Material? Die ortsübliche Vergleichsmiete wird vor allem dann wesentlich, wenn eine Mieterhöhung durchgesetzt werden soll. Konkret benennen muss er diese Wohnungen in seinem Gutachten nicht, allerdings muss er die bei seiner Arbeit ermittelten Mietpreisspannen angeben. Ihre Abgabe darf in 3 Jahren höchstens um 20 % steigen. Werden die Zu- und Abschläge in Ihrem Mietspiegel in Centbeträgen angegeben, dann müssen Sie diese vom Grundpreis abziehen bzw. Wo finde ich die ortsübliche Vergleichsmiete? Hierfür genügt es in der Regel, wenn der Vermieter die genaue Adresse mit Geschossangabe und der Lage der Wohnung (rechts, links, Mitte) angibt. Ortsübliche Vergleichsmiete und Mietpreisentwicklung in Ihrer Region. Wenn Sie beispielsweise 50…. Die ortsübliche Vergleichsmiete gibt an, mit welchen Mietpreisen in einem bestimmten Gebiet zu rechnen ist. Vermieter einer (Wohn-)Immobilie sind naturgemäß daran interessiert, die Aufwendungen für ihr Mietobjekt in voller Höhe als Werbungskosten abzuziehen. Ein wichtigestes Kriterium bei der Mieterhöhung ist also die ortsübliche Vergleichsmiete. Dies ist in § 558, Absatz 2 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) geregelt. Tut er dies nicht, gilt zunächst der bislang vereinbarte Mietzins weiter. Auch bei der Neuvermietung kann die ortsübliche Vergleichsmiete eine Rolle spielen: Die Neuvermietungsmiete darf nicht um mehr als 20 % über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen (siehe dazu Mietüberhöhung, Mietwucher). Persönliche Services nutzen und schneller ans Ziel kommen. Als … Dies bedeutet, dass der Mietspiegel sowohl für potenzielle Vermieter, als auch für Mieter ein Richtwert darstellt, der beispielsweise bei dem Ansinnen auf Mietpreiserhöhung regulierend in das mietrechtlich orientierte Marktsegment eingreifen soll. Dieser Sachverständige muss laut Gesetz öffentlich bestellt und vereidigt sein (ebenda) und sein Gutachten begründen. Eine derartige „Spitzenmiete“ repräsentiert jedoch nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. Die ortsübliche Vergleichsmiete gibt an, welche Entgelte für Mietwohnungen in der betreffenden oder einer vergleichbaren Gemeinde in den vergangenen sechs Jahren für Wohnraum verlangt wurden. Er gibt Auskunft darüber, welche Mieten für Wohnraum im betreffenden Gebiet zum Zeitpunkt der Betrachtung zu zahlen sind. Ortsübliche Vergleichsmiete: Berechnung mithilfe der Mietdatenbank. Mit der Mietpreisbremse kann die Miethöhe bei maximal zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete gekappt werden. Alternativ können Sie die Vergleichsmiete und die möglichen Preisspannen mithilfe eines Punktesystems berechnen. Die ortsübliche Vergleichsmiete ist die häufigste Begründung bei einer Mieterhöhung. Ein wichtigestes Kriterium bei der Mieterhöhung ist also die ortsübliche Vergleichsmiete. 5. Dabei sind je nach Einzelfall verschiedene Ansätze denkbar. muss dieser laut Gesetz sein Gutachten begründen. Das Beispiel zeigt zwei Listen, jeweils mit aufwertenden und abwertenden Merkmalen. Dieses Ansinnen kann allerdings durchkreuzt werden, wenn sie den Wohnraum zu verbilligten Konditionen vermieten, denn § 21 Abs. Der Saldo aus beiden Werten – 0,49 Euro pro Quadratmeter pro Monat – kann auf die Miete aufgeschlagen werden. Die Summe ergibt dann Ihre ortsübliche Vergleichsmiete. Die Ausstattung der Wohnung spielt häufig eine wichtige Rolle bei der Preisfindung der ortsüblichen Vergleichsmiete. Das Alter der Vergleichswohnungen muss ungefähr dem der fraglichen Wohnung entsprechen, damit ein sinnvoller Vergleich möglich ist. Wie ermittele ich die ortsübliche Vergleichsmiete für meine Mietwohnung? ob die Miete für eine bestimmte Wohnung angemessen ist. Wie viel Miete pro Quadratmeter innerhalb einer bestimmten Region für ein Objekt mit bestimmten Eigenschaften üblich ist, kann dem sogenannten Mietspiegel entnommen werden. Der Mieter muss dem dann innerhalb von drei Monaten zustimmen. Er gibt Auskunft darüber, welche Mieten für Wohnraum im betreffenden Gebiet zum Zeitpunkt der Betrachtung zu zahlen sind. Ist für die Stadt oder den Ort ein Mietspiegel vorhanden, erleichtert dies die Ermittlung der ortsüblichen Vergleichsmiete erheblich. In seinem Schreiben wird er daher den Wert der ortsüblichen Vergleichsmiete dem der bislang verlangten Miete gegenüberstellen und eine entsprechende Erhöhung des monatlichen Mietzinses verlangen. Unser Beispiel zeigt einen Ausschnitt aus einem Mietspiegel mit einer sehr fein unterteilten Wohnflächenskala. Von Mietwucher sprechen Juristen dann, wenn die vereinbarte Miete die tatsächliche ortsübliche Miete wesentlich übersteigt. So muss er zum Beispiel ausführen, wie er die ortsübliche Vergleichsmiete ermittelt hat. Dazu schauen Sie in der entsprechenden Tabelle Ihres Mietspiegels nach. 1.1 Die Angaben des neu gebildeten Mietwertspiegels entsprechen dem Stand vom 01.07.2018. Deshalb werden im Mietspiegel unterschiedliche Wohnungsgrößen berücksichtigt. Wie wird die ortsübliche Vergleichsmiete ermittelt? 5. Die Gerichte haben in der Vergangenheit entschieden, dass der Vermieter eine Mieterhöhung nicht mit den Leistungen seines Mieters begründen darf. Holz beschriften: DIY-Projekte rund um Handlettering und Co. Neue Podcast-Folge: Wohninterview mit Schauspielerin Mina Tander, Schamottsteine: Dafür werden sie eingesetzt. In seinem Schreiben wird er daher den Wert der ortsüblichen Vergleichsmiete dem der bislang verlangten Miete gegenüberstellen und eine entsprechende Erhöhung des monatlichen Mietzinses verlangen. Die Möglichkeit für die Erhöhung bietet ihm § 558, Absatz 1 BGB. Nicht berücksichtigt wird bei der Ermittlung Wohnraum, bei dem die Miethöhe durc… Hierfür genügt es in der Regel, wenn der Vermieter die genaue Adresse mit Geschossangabe und der Lage der Wohnung (rechts, links, Mitte) angibt. Der Vermieter muss die Mieterhöhung gemäß § 558a, Absatz 1 BGB schriftlich ankündigen und außerdem begründen. Die Mieterhöhung auf die ortsübliche Vergleichsmiete erlaubt es dem Vermieter, den Mietzins zu erhöhen. Die Mietpreisbremse greift bei Neuvermietungen von Bestandsimmobilien in Gebieten, die als angespannter Wohnungsmarkt ausgewiesen wurden. Die Berechnung der ortsüblichen Vergleichsmiete wird mit Blick auf unser Beispiel deutlich: Zum Grundpreis werden der zuvor berechnete Lagezuschlag und die Zu-/Abschläge addiert. Wenn im Mietvertrag Brutto-Kaltmieten beziehungsweise Teilinklusivmieten vereinbart sind, die bestimmte Teile der Betriebskosten beinhalten, müssen Sie die herausrechnen, um die Preise mit dem Mietspiegel vergleichbar zu machen. Diese sind in Deutschland gesetzlich vorgesehene Datenquelle, zur Festsetzung und Überprüfung von Mieten. Die Quadratmeterzahl allein ist jedoch nicht entscheidend. Mietspiegel unterscheiden sich teilweise sehr stark voneinander. Diese sogenannte, Bei Neuvermietungen muss der Vermieter zudem die gegebenenfalls für die entsprechende Region gültige. Ein einmal erreichtes zulässiges Mietniveau ist aber weiterhin zulässig, selbst wenn die ortsübliche Vergleichsmiete zwischenzeitlich gesunken sein … Dort ist jedoch auch vermerkt, dass die Miete bis zum Erhöhungszeitpunkt mindestens 15 Monate lang unverändert geblieben sein muss. Ist in einer Stadt oder einem Ort kein Mietspiegel vorhanden, kann die ortsübliche Vergleichsmiete alternativ über Vergleichswohnungen ermittelt werden (§ 558a, Absatz 2, Punkt 4 BGB). Sie erfahren, wo im Mietspiegel Sie die relevanten Informationen erhalten und so die mögliche Preisspanne berechnen können. Hier sind Größe, Raumanzahl, Lage, Baujahr sowie Ausstattung die entscheidenden Faktoren. Die Tabellenwerte des Mietwertspiegels sind das Ergebnis der Umfrage, die auf dem Wohnungsmarkt in Lünen durchgeführt wurde sowie einer Anhebung aufgrund der statistischen Daten des Landes Nordrhein-Westfalen. B. Einbau einer Badewanne, Parkett verlegt) bleiben daher bei der Ermittlung von Zuschlägen unberücksichtigt. Die ortsübliche Vergleichsmiete kann auch über ein Gutachten eines Sachverständigen ermittelt werden (§ 558a, Absatz 2, Punkt 3 BGB). Der Vermieter kann jedoch die Zustimmung zur Mieterhöhung einklagen. Der Mietspiegel unterscheidet daher meist einzelne Stadtteile oder teilt den Markt in gehobene und einfache Lagen auf. 3 Details sind in dem Artikel: Mieterhöhung nach § 558 BGB: Ortsübliche Vergleichsmiete“ nachzulesen. Definition Vergleichsmiete – Was ist das? Bietet sie dem Mieter Annehmlichkeiten, die über dem Standard liegen, lassen sich damit Zuschläge auf den ermittelten Mietpreis rechtfertigen. Der verwendete Grundpreis entspricht dem in Abbildung 1 ermittelten Wert. Hier darf der Vermieter dank der Kappungsgrenze höchstens 20 % von 7,00 Euro, also höchstens 1,40 Euro Mieterhöhung pro qm mehr verlangen, obwohl damit die ortsübliche Vergleichsmiete noch nicht erreicht wird. Die Stadt Ludwigsburg verfügt über einen qualifizierten Mietspiegel entsprechend den Vorgaben des Bürgerlichen Gesetzbuches. Bei einer Mieterhöhung bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete gilt neben den oben genannten Bedingungen außerdem, dass sich der Mietzins innerhalb von drei Jahren um nicht mehr als 20 Prozent erhöhen darf. Ein Appartement in einem gutbürgerlichen Viertel ist nicht mit einem in einer problematischen Gegend gleichzusetzen und somit auch kaum vergleichbar. Was die ortsübliche Vergleichsmiete ist, wie sie ermittelt wird und welche Stolperfallen dabei drohen, lesen Sie hier. Der Mietspiegel wird von der jeweiligen Stadt oder auch Gemeinde in Zusammenarbeit mit Mieter- und Vermieterverbänden herausgegeben. Weil die Wohnung in einem Wohnblock liegt und die Böden alt und von sehr geringer Qualität sind, errechnen sich Abschläge von 2,00 Euro. Sie haben diesen Artikel als hilfreich bewertet. Aus dem Gutachten muss außerdem ersichtlich sein, dass der Sachverständige die ortsübliche Vergleichsmiete mithilfe von Neu- und Bestandsmieten ermittelt hat und die Wohnung, für welche die Miete erhöht werden soll, zuvor besehen hat. Bei einer Mieterhöhung bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete aufgrund von drei Vergleichswohnungen muss der Vermieter die Wohnungen so wählen, dass es dem Mieter möglich ist, die Richtigkeit der Angaben zu überprüfen. Je größer die Abweichung, umso schwerer wird es, diese Wohnung als zulässigen Vergleich heranzuziehen.